Interprofessionelle Fortbildungen

KI in der Arzneimittelinformation

Online-Seminar über Microsoft Teams (Limit: 20 Teilnehmer:innen)

Die künstliche Intelligenz (KI) ist auch im Krankenhausalltag nicht mehr wegzudenken. Daher stellt sich die Frage, wie KI uns im Rahmen der Arzneimittelinformation bestmöglich unterstützen kann. Mit dem Fokus auf praxisorientierte Beispiele werden wir die Nutzung von KI u.a. in der Literaturrecherche, im Wissensmanagement und Texterstellung beleuchten.

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Termin:

27. Januar 2026 (14:00 bis 15:30 Uhr)

Top Ten: Allergische Reaktionen auf Arzneistoffe

Online-Seminar über Zoom (Limit: unbegrenzt)

Allergische Reaktionen auf Arzneistoffe stellen im klinischen Alltag eine ernstzunehmende Herausforderung dar – sie reichen von milden Hauterscheinungen bis zu lebensbedrohlichen Anaphylaxien. Für Krankenhausapotheker bedeutet dies, pharmakologischen Mechanismen und Risikofaktoren zu kennen, um schwerwiegende Verläufe zu vermeiden und zur Arzneimitteltherapiesicherheit beizutragen.

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Termin:

24. Februar 2026 (14:00 bis 15:00 Uhr)

Wissen nach Tisch – Vektorübertragene Infektionen

Online-Seminar über Microsoft Teams (Limit: unbegrenzt)

Von lebenden Organismen übertragene Krankheitserreger zählen weltweit zu den größten Gesundheitsgefahren. Nicht zuletzt aufgrund günstigerer klimatischer Bedingungen in Regionen, die in der Vergangenheit eher unproblematisch waren, nimmt auch die Anzahl an entsprechenden Infektionen zu. Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Protozoen können durch Mücken, Zecken oder auch Flöhe auf den Menschen übertragen werden und schwerwiegende Erkrankungen auslösen. Durch Globalisierung und Klimawandel verbreiten sich Vektoren und Erreger gleichermaßen in neuen Gebieten und Erkrankungen, die früher eher als exotisch galten werden auch bei uns alltäglicher. Wie verändert sich der Blick auf bestimmte Erkrankungen und wie gehen wir mit den neuen Infektionsrisiken um? Mehr Engagement, beispielsweise in der Entwicklung von Impfstoffen und Therapeutika ist erforderlich und ebenso eine breitere Aufmerksamkeit, wenn es um diese Vielfalt an Krankheiten geht. Neben den Infektionskrankheiten selbst rücken notwendigerweise auch die Überwachung und Kontrolle der Vektorpopulationen in den Vordergrund.

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Termin:

11. März 2026 (13:00 bis 13:30 Uhr)

GMP-gerechtes Arbeitsumfeld in der Arzneimittelherstellung

Online-Seminar über Microsoft Teams (Limit: unbegrenzt)

Zur Gewährleistung der Arzneimittel- und Patientensicherheit ist ein GMP-gerechtes Arbeitsumfeld unumstößlich. Dies bedeutet die Einhaltung der Guten Herstellungspraxis (GMP), die einheitliche Qualitätsstandards für Personal, Räumlichkeiten, Ausrüstung und Verfahren vorschreibt. Wesentliche Aspekte sind neben einem strikten Qualitäts- und Hygienemanagement, eine geeignete Gebäude- und Raumgestaltung sowie die ordnungsgemäße Instandhaltung von Anlagen, Einrichtungen und Geräten. Doch wie lassen sich die Produktions- und Prozessanforderungen in der Apothekenherstellung mit den geltenden Qualitäts-, GMP- und Reinraumvorgaben verbinden?

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Termin:

16. April 2026 (14:00 bis 15:30 Uhr)

Wissen nach Tisch – KI-unterstütztes Wissensmanagement in der Qualitätssicherung der Arzneimittelinformation

Online-Seminar über Microsoft Teams (Limit: unbegrenzt)

Die Arzneimittelinformation sollte, wie alle Prozesse in der Krankenhauspharmazie, einer Qualitätssicherung unterliegen. Darunter fällt die systematische Ablage erarbeiteter Fachdokumente im Rahmen des Wissensmanagement. Ein strukturiertes Wissensmanagement, das die Wiederauffindbarkeit dieser Fachdokumente gewährleistet, stellt viele Krankenhausapotheken vor Herausforderungen. Eine Möglichkeit dem zu begegnen ist die Verschlagwortung der in Rahmen der Arzneimittelinformation erarbeiteten Unterlagen. Eine umfassende manuelle Verschlagwortung kann allerdings erhebliche zeitliche Ressourcen binden. Aus diesem Grund wurde durch die Klinische Pharmazie der EKK eine KI-unterstützte Verschlagwortung von Fachdokumenten zur Verbesserung des internen Wissensmanagements entwickelt. Die Ergebnisse und Möglichkeiten der Übertragbarkeit auf Ihre Krankenhausapotheke soll in kurzem Umfang präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

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Termin:

20. Mai 2026 (13:00 bis 13:30 Uhr)

„Off-Label Use“ in der Palliativmedizin

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“Off-Label-Use” bezeichnet den Einsatz von Arzneimitteln außerhalb ihrer zugelassenen Indikation. Abweichungen können das Einsatzgebiet selbst betreffen oder auch die angewandte Dosierung, den Applikationsweg oder die Behandlungsdauer. In der Palliativmedizin hat der Off-Label-Use aufgrund der häufig komplexen Krankheitsbilder eine besondere Bedeutung. Da es in diesem Bereich der Anwendung von Arzneimitteln naturgemäß wenig Daten vonseiten der Hersteller gibt und bei der Therapiewahl durch den Arzt die Sorgfaltspflicht dennoch eingehalten werden muss ist es hilfreich auf andere Quellen zurückzugreifen.

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Termin:

17. Juni 2026 (14:00 bis 15:30 Uhr)

GMP in der Arzneimittelherstellung

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Die Gute-Herstellungspraxis (GMP) und die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) sind eng miteinander verknüpft. Während die GMP ein breiteres, insbesondere industrielles Herstellungsspektrum abdeckt, legt die ApBetrO spezifische Anforderungen für Apotheken fest, die dem GMP-Standard entsprechen müssen. Die praxisnahe Umsetzung der Guten Herstellungspraxis (GMP) in Apotheken erfordert eine Anpassung der GMP-Regeln an die spezifischen Gegebenheiten in der Apothekenherstellung, was durch den risikobasierten Ansatz der nun neu vorgeschriebenen Kontaminationskontrollstrategie (CCS) erleichtert wird.

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Termin:

22. September 2026 (14:00 bis 15:30 Uhr)

Wissen nach Tisch – rechtssicherer Umgang mit Importarzneimitteln

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Der Einsatz von Importarzneimitteln in Krankenhäusern erfordert eine umfassende Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen, um die Versorgungsqualität und Compliance zu gewährleisten. Der Vortrag für Apotheker:innen, Ärzt:innen und pharmazeutisches Personal, beleuchtet die aktuellen, komplexen gesetzlichen Grundlagen. Besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Anforderungen in Krankenhausapotheken, einschließlich Abgrenzung zwischen den unterschiedlichen Importarten, Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen, Dokumentations- und Prüfpflichten sowie den haftungsrechtlichen Implikationen bei Therapieaustausch oder Substitution. Darüber hinaus werden praxisrelevante Fallstricke – etwa bei Lieferengpässen, Wirtschaftlichkeitsprüfungen, pharmazeutischer Beratung und der Kommunikation mit Klinikteams – aufgezeigt. Ziel des Vortrags ist es, eine Orientierungshilfe zu geben, wie Sie im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit, Qualität und gesetzlichen Vorgaben souverän und regelkonform agieren.

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Termin:

24. September 2026 (13:00 bis 13:30 Uhr)

Closing the Loop – Moderne patientenindividuelle Arzneimittelversorgung im Krankenhaus

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Als zentraler Baustein der Patientenversorgung gewinnt eine moderne patientenindividuelle Arzneimittelversorgung im Krankenhaus zunehmend an Bedeutung. Ein Teil der modernen patientenindividuellen Arzneimittelversorgung ist die Etablierung des so genannten „Closed Loop Medication Management“-Systems. Der derzeitige Goldstand beschreibt u.a. als zentrale Bausteine eine Medikationsvalidierung durch klinische Pharmazeuten und eine patientenindividuelle Unit-Dose-Versorgung. Aufgrund dessen, dass die Etablierung einer klassischen Unit-Dose-Versorgung per Schlauchblister mittelfristig nicht in allen deutschen Kliniken möglich sein wird und diese Versorgungsart nur einen Teil der insgesamt verordneten Arzneimittel abgebildet, müssen zeitnah innovative Konzepte entwickelt und auf Realisierbarkeit geprüft werden. Dies werden wir im Hinblick auf gesetzliche Anforderungen und die praktische ressourcenschonende Realisierbarkeit beleuchten und kritisch diskutieren.

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Termin:

14. Oktober 2026 (14:00 bis 15:00 Uhr)

Lean Hospital Pharmacy – Gesteigerte Versorgungssicherheit durch lean-basierte Prozessoptimierung

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Lean Hospital Pharmacy bedeutet in der Krankenhausapotheke sowie in allen Bereichen der klinischen Pharmazie mit klaren Strukturen, digitaler Unterstützung und kontinuierlicher Verbesserung Ressourcen zu sparen, Qualität zu sichern und Mitarbeitende zu entlasten. Lean-Management-Prinzipien helfen dabei prozessuale Engstellen zu identifizieren, Prozesse zu verschlanken und die Qualität der Arzneimittelversorgung nachhaltig zu verbessern.

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Termin:

26. November 2026 (14:00 bis 15:00 Uhr)