EKK plus und AGKAMED unterzeichnen Kaufvertrag

11.03.2026

Der Integrationsprozess von EKK plus und AGKAMED geht mit großen Schritten voran. Anfang März 2026 wurden nun die notwendigen Verträge auf dem Weg zu einer vollständigen Integration der beiden Unternehmen unterzeichnet.

Damit sind auch die gesellschaftsrechtlichen Hürden für die gemeinsame Handlungsfähigkeit genommen. Dem folgt auch ein gemeinsamer Außenauftritt, der die schrittweise Zusammenführung sichtbar macht. Ab April 2026 werden die beiden Unternehmen nur noch im Verbund nach außen agieren. Dabei nutzen sie im Übergangsjahr 2026 die bisherigen Namen und Logos. Diese erhalten den Zusatz „im Verbund“. „Für uns ist es eine sehr spannende Zeit“, beschreiben die drei zukünftigen Geschäftsführungsmitglieder des gemeinsamen Unternehmens, Sonja Rüger, Marcel Opperbeck und Nils Dehne, die aktuelle Situation. „Wir agieren auf der Ebene der inhaltlichen Ausgestaltung unserer Arbeit für unsere Mitgliedseinrichtungen, auf der Ebene der Kultur unserer Zusammenarbeit und auf der gesellschaftsrechtlichen Ebene. Hier sind wir extrem froh und dankbar, dass wir sowohl aus unseren gemeinsam tagenden Aufsichtsgremien als auch aus unserer gemeinsamen Führungsmannschaft so viel Rückendeckung und Inspiration für den gemeinsamen Weg erhalten. Die Unterschrift unter den Verträgen ist ein echter Meilenstein auf diesem gemeinsamen erfolgreichen und komplexen Weg.“

Innere Integration weit fortgeschritten

Für die interne Integration fanden seit Anfang 2026 bereits diverse Workshops und Auftaktveranstaltungen auf allen Ebenen statt. Eine gemeinsame Mission, eine gemeinsame Vision und eine gemeinsame Botschaft wurden entwickelt, und ein gemeinsamer Führungskodex steht unmittelbar vor der Verabschiedung. „All diese Themen bilden die Basis dafür, dass wir jetzt wieder stärker für unsere Mitgliedseinrichtungen da sein können“, betont Sonja Rüger. „Die vorhandenen Formate des Austausches und der gemeinsamen strategischen Weiterentwicklung in unseren Board-, Beirats- oder Forumsstrukturen werden wir Schritt für Schritt angleichen. Für den einen oder anderen wird sich dabei ein Begriff oder eine Bezeichnung ändern. Unsere grundsätzliche Ausrichtung bleibt aber ganz klar. Wir werden alles daransetzen, dass der extrem wertvolle, vertrauensvolle inhaltliche Austausch mit unseren Kliniken weiterentwickelt wird. Hieraus entstehen die wichtigen Impulse, die es uns erlauben werden, das gemeinsame Unternehmen nutzenstiftend zu entwickeln.“

Wirksamkeit für die Mitgliedseinrichtungen fokussieren

Auch örtlich und räumlich führt der Integrationsprozess das gemeinsame Unternehmen näher an die Häuser heran. Mit einem neuen zentralen Standort in Düsseldorf und der Entscheidung für ein zeitgemäßes, flächen- und ressourcensparendes Bürokonzept entstehen ganz neue Möglichkeiten der Vernetzung in die Fläche. Ab dem 1. Mai 2026 wird das gemeinsame Unternehmen Mieter bei dem Anbieter Design Offices, der in fast allen deutschen Großstädten Niederlassungen betreibt. Hier besteht die Möglichkeit, dezentrale Konferenzen und Meetings abzuhalten. „Schon heute arbeiten unsere Expertinnen und Experten dezentral und mobil über die ganze Republik verteilt“, erläutern Rüger, Opperbeck und Dehne die Hintergründe der Standortentscheidung. „Mit dem neuen Konzept können wir genau dann die passenden Räume an den Orten anbieten, an denen Vernetzung erforderlich ist.“ Die neu angemietete feste Fläche in Düsseldorf ist deutlich kleiner, kostengünstiger und ressourcenschonender als die bisherigen Flächen in Essen und Köln. Sitzungsraumkapazitäten werden bedarfsgerecht dazugebucht. „Die neue Standortwahl ist auch ein Statement und Impuls für das Zusammenwachsen“, so Nils Dehne. „Wir lassen die alten Räume hinter uns und wechseln an einen Ort, der zentral liegt, optimal an Autobahnen, Bahnstrecken und den Flugverkehr angebunden ist und das wichtige Merkmal eines Treff- und Vernetzungspunktes mit sich bringt.“ Mit diesem neuen gemeinsamen Rahmen bündeln EKK plus und AGKAMED ihre Kräfte zu einer starken, von Krankenhäusern getragenen Gemeinschaft im Markt. In einem regional vernetzten, zunehmend datengetriebenen Ökosystem bündeln wir Ressourcen, standardisieren und digitalisieren Prozesse und schaffen so bessere Konditionen, geringere Kosten und mehr Innovationsgeschwindigkeit für unsere Mitglieder. Die daraus entstehenden wirtschaftlichen Vorteile führen wir konsequent in das Gesundheitssystem zurück – und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung.