GDEKK startet Initiative zur klinikspezifischen Optimierung des Secupharm-Systems

02.09.2019

Seit Jahren arbeiten sowohl Pharmazieunternehmen als auch Krankenhausapotheken intensiv an der praktischen Umsetzung der EU-Richtlinie „Falsified Medicines Directive“ (FMD), die am 09.02.2019 in Kraft trat. Zur Optimierung des Secupharm-Systems bezüglich praktikabler klinischer Abläufe startet die GDEKK eine Initiative unter Einbindung namhafter Akteure.

Im Zuge der nationalen Umsetzung der FMD als europäischer Richtlinie zur Vermeidung von Arzneimittelfälschungen wurde in Deutschland mit Secupharm ein verbindliches System zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln entwickelt. Aus dem Blickwinkel alltäglicher Praxis vor Ort sehen die Krankenhausapotheker dabei jedoch wichtigen Optimierungsbedarf.

Auf einem gemeinsamen Workshop am 23. September bringt die GDEKK nun Vertreter der pharmazeutischen Industrie und Krankenhausapotheken in den Dialog.

Im Mittelpunkt stehen hierbei die aktuell bestehenden Herausforderungen bezüglich einer praktikablen Umsetzung der Echtheitsüberprüfung in Kliniken sowie potenzielle Handlungsoptionen und wünschenswerte Modifikationen hinsichtlich warenbegleitender Datensätze und aggregierter Codes.

Übergeordnete Zielsetzungen der GDEKK-Initiative sind neben dem Erfahrungsaustausch eine grundlegende Optimierung der Prozesse, auch hinsichtlich der Logistik in den Apotheken, und die einvernehmliche Verständigung mit der pharmazeutischen Industrie auf praxisorientierte Standards in der Umsetzung der FMD.

Von der besonderen aktuellen Relevanz der FMD-Thematik zeugt das hohe Interesse an der GDEKK-Veranstaltung, die unter Mitwirkung der AGKAMED durchgeführt wird. Mit rund 50 Teilnehmern aus ganz Deutschland, darunter zahlreichen namhaften Pharmaunternehmen, ist der Workshop restlos ausgebucht.