Verbundweite Standardisierung im Bereich Klebende Fixierung

20.07.2018

Im Zuge der verbundweiten Standardisierung des gesamten Verbandstoffbereichs liegen jetzt die Ergebnisse des dritten Bausteins vor: der Klebenden Fixierung. Zahlreiche Experten aus den Bereichen Einkauf, Apotheke und Pflege in den Mitgliedshäusern haben aktiv an der Festlegung eines entsprechenden Warenkorbs mitgewirkt. Dieser ist Grundlage einer kommenden verbundweiten Ausschreibung.

Mit Blick auf eine kosteneffiziente Sortimentsoptimierung und Lieferantenstraffung haben sich 22 Mitgliedshäuser erfolgreich auf einen verbundweiten Standard im Bereich der Klebenden Fixierung verständigt. Dabei wurden die individuellen Prämissen aller Teilnehmer dezidiert berücksichtigt.

Wichtige Grundlage dafür war ein einvernehmlicher Konsens zu den vom Projektarbeitskreis empfohlenen Definitionen relevanter Leistungskriterien und Produktmerkmale. Besondere Berücksichtigung erfuhren dabei auch die Empfehlungen der KRINKO.

Auf Basis der erzielten Ergebnisse ist für den Spätsommer nach Eingang der Mengenmeldungen aus den Mitgliedskliniken eine verbundweite europaweite Ausschreibung geplant. Diese umfasst unter anderem die Kanülenfixierung, Rollenpflaster, großflächige Fixierung, chirurgische Wundversorgung sowie Wundnahtstreifen.

Vorausgegangen waren der Standardisierung im Bereich der Klebenden Fixierung zwei bereits erfolgreich abgeschlossene verbundweite Projekte mit dem Fokus auf allgemeine Verbandstoffe und die moderne Wundversorgung.

Es ist ein wichtiger Teil des Selbstverständnisses der GDEKK, derartige Projekte unter aktiver Einbeziehung ihrer Mitglieder zu realisieren, also unter konkreter Berücksichtigung der jeweiligen Prämissen und Erwartungen der Anwender wie Einkäufer.

Für weitere Informationen stehen die zuständigen Produktbereichsleiter der GDEKK jederzeit gerne zur Verfügung: Ralf Oyen (oyen@gdekk.de) und Clemens Frisch (frisch@gdekk.de).